Die Kosten für eine Beratung oder Vertretung hängen von der Art Ihres Anliegens ab. Gerne kläre ich Sie daher in einem persönlichen Gespräch über die möglichen Kosten "Ihres Falles" auf. Zögern Sie daher bitte nicht, mich anzusprechen.

Als Anwältin rechne ich die anfallenden Kosten auf der Grundlage des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) und dem dazugehörigen Vergütungsverzeichnis (VV RVG) ab.

Wenn es zu einem gerichtlichen Verfahren kommt, dann fallen ggf. außerdem noch Gerichtskosten an.

Ganz allgemein gilt:

Im Arbeitsrecht sind die Kosten abhängig vom sogenannten Streitwert. Dieser richtet sich nach dem Gegenstand des Rechtsstreites. Beachten Sie jedoch bitte, dass Sie als Mandant auch im Falle eines vollständigen Obsiegens in arbeitsgerichtlichen Verfahren (1. Instanz) keinen Anspruch auf Ersatz der Kosten für die Zuziehung eines Anwalts haben (§ 12a Abs. 1 ArbGG), d.h. Sie müssen die Anwaltskosten selbst zahlen. Lassen Sie sich jedoch nicht abschrecken: Wir können die Kosten im Vorfeld besprechen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen. Hierzu berate ich Sie auch gerne!


Im Sozialrecht hängt die Höhe der Kosten davon ab, in welchem Stadium des Verfahrens Sie mich mit der Vetretung Ihrer Interessen betrauen. Hier gilt zu beachten, dass bei Obsiegen die Behörde zur Kostentragung verpflichtet ist. Das heißt, dass auf Sie in diesem Fall keine Kosten für meine Tätigkeit zukommen. Unabhängig davon besteht hier insbesondere die Möglichkeit, Beratungs- und Prozesskostenhilfe zu beantragen.

Gerichtskosten fallen hier nur in bestimmten Fällen an. Wenn Sie als sog. Leistungsempfänger Klage erheben, fallen für Sie keine Gerichtskosten an (§ 183 S. 1 SGG).

Sie sehen: es gibt keine pauschale und allgemeingültige Regel hinsichtlich der Kosten. Daher ist es notwendig, darüber zu sprechen. Ich berate Sie gerne!